Gebäude-Schadstoffsanierung
Schadstoffe in Altbauten
Viele Gebäude aus den 1960er- und 1990er-Jahren enthalten häufig Materialien, in denen unter anderem Asbest, künstliche Mineralfasern (KMF), PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe) und PCB (Polychlorierte Biphenyle) verbaut wurden. Diese Schadstoffe können gesundheitliche Risiken mit sich bringen, weshalb es unerlässlich ist, sie fachgerecht zu entfernen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Die Schadstoffsanierung nimmt daher bei Modernisierung, Um- oder Rückbau von Gebäuden einen zunehmend höheren Stellenwert ein.

Zertifizierung
Unser Unternehmen ist für Abbruch- und Sanierungsarbeiten mit Asbest in schwach gebundener Form zugelassen und erfüllt alle Anforderungen gemäß den Sachkunderichtlinien TRGS 519, TRGS 521, TRGS 524 / BGR 128 bzw. den aktuellen DGUV-Vorschriften.
Unsere Mitarbeiter verfügen über die entsprechende Sachkunde und nehmen regelmäßig an Schulungen und Vorsorgeuntersuchungen teil.
Verfahren zur Schadstoffbeseitigung
Unsere spezialisierten Verfahren zur Schadstoffsanierung gewährleisten die sichere Entfernung gefährlicher Stoffe wie Asbest oder PAK von Oberflächen, ohne dabei die Bausubstanz zu beeinträchtigen. Denn unser Ziel ist es, die Schadstoffsanierung effizient, zügig und sicher durchzuführen, um eine rasche Wiederherstellung und Nutzung der Räumlichkeiten im Falle einer Schadstoffsanierung im Bestand oder einen schnellen Abbruch des Gebäudes zu ermöglichen.
Wasserstrahlverfahren:
Das Wasserstrahlverfahren ist eine anerkannte, umweltschonende Methode zur Schadstoffsanierung, die Asbestfasern bindet und eine staubfreie Entfernung ermöglicht. Es handelt sich um ein emissionsarmes Verfahren, das besonders zur rückstandsfreien Entfernung von schadstoffhaltigen Beschichtungen, Farben, Putzen, Fliesenklebern und Spachtelmassen eingesetzt werden kann.
Schleifverfahren:
Hier kommt bei uns das zertifizierte Schleifverfahren zum Einsatz. Insbesondere bei PAK-haltigen oder asbesthaltigen Bitumen-/ Kleberresten, ist das Schleifverfahren eine sichere und emissionsarme Methode, um Altlasten sicher von mineralischen Untergründen zu entfernen. Durch die direkte Absaugung an der Schleifmaschine und spezielle Filtersysteme wird die Asbestfaserfreisetzung minimiert. Dies ermöglicht eine wirtschaftliche Sanierung ohne aufwendige Raumabschottung.
Fräsverfahren:
Zur Entfernung von asbesthaltigen Wandbekleidungen, Putzen und Spachtelmassen verwenden wir unsere Fräsmaschinen mit einer direkten Absaugung am Fräskopf. Durch die Direktabsaugung am Fräskopf unter Unterdruck werden Asbestfasern direkt an der Entstehungsstelle entfernt, was aufwendige Schwarzbereiche (u.a. Schleusentechnik, Folienabschottungen, etc.) minimiert, die Sicherheit erhöht und die Sanierung beschleunigt.
Emissionsarme Verfahren gemäß TRGS 519 Nr. 2.9
Unsere modernen Sanierungsgeräte arbeiten mit geschlossenen Systemen, Unterdruck und HEPA-Filtern, um Asbestfasern direkt an der Entstehungsstelle zu erfassen. Dabei sind unter anderem folgende BT-Verfahren von Bedeutung:
| Verfahren | Beschreibung |
|---|---|
| BT 17 | Abschleifen von asbesthaltigen Bitumenklebern von mineralischem Untergrund |
| BT 40 | Abfräsen von asbesthaltigen ausgehärteten Klebern und zähplastischen Materialien auf festen mineralischen Untergründen (z. B. Estrich und/oder Beton) am Boden, in Gebäuden |
| BT 43 | Abfräsen von asbesthaltigen Wandbekleidungen (z. B. Putze, Spachtelmassen, zähplastische Materialien) von festen mineralischen Untergründen |
| BT 44 | Abfräsen von asbesthaltigen Deckenbekleidungen (z. B. Putze, Spachtelmassen) von festen mineralischen Untergründen |
Dokumentation
Sämtliche Schadstoffe werden nach den geltenden Vorschriften separat verpackt und nach den behördlichen Vorgaben entsorgt. Herkunft, Transportwege und Endlagerung werden dabei lückenlos dokumentiert.
Entsorgung
In Zusammenarbeit mit zertifizierten Entsorgungsbetrieben sorgen wir für eine sichere Entsorgung der jeweiligen Schadstoffe, um Sicherheits- und Umweltstandards zu gewährleisten / einzuhalten.



